Datum
26.01.2019
Titel
Pflegemanager und Nachwuchs-Pflegemanager 2019 in Berlin ausgezeichnet.
Bild
Preistraeger 2019 - © Britta Pedersen - Springer Pflege - v.l.n.r. Andrea Albrecht, Romina Giacomazza, Simon Jaeger, Marie Sohn
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Der Pflegemanagement Award ist mittlerweile aus dem Programm des Kongresses Pflege in Berlin nicht mehr wegzudenken. Auch in diesem Jahr durften sich die beiden Jurys wieder über ein starkes Wettbewerberfeld freuen, was die Entscheidung nicht leichter machte. Beide Preise werden vom Bundesverband Pflegemanagement in Zusammenarbeit mit Springer Pflege verliehen. ZEQ und Fresenius Kabi Deutschland GmbH engagierten sich erneut als Sponsoren.

Andreas Westerfellhaus, Staatssekretär und Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, sprach bei der Preisverleihung das Grußwort. „Als Jury-Mitglied konnte ich mich persönlich von der herausragenden Qualität der Nominierungen überzeugen. Wir sehen hier eine Generation an Pflegemanagern, die endlich das Selbstbewusstsein mitbringen, das sie für eine starke Pflege benötigen. Und zurecht. Die Innovationskraft und die Begeisterung, die aus den jungen ebenso wie aus den erfahrenen Pflegemanagern spricht, sind beeindruckend.“

Pflegemanager des Jahres.

In der Kategorie „Pflegemanager des Jahres“ setzte sich Andrea Albrecht, Pflegedirektorin am Lukaskrankenhaus in Neuss, in einem spannenden Auswahlverfahren durch. „Ihr Gespür für neue Wege gepaart mit einem klaren Blick für die Zahlen, ohne dabei den Fokus auf Patienten und Mitarbeiter zu verlieren, ist einzigartig“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement. „Die erfolgreiche Einführung eines Flex-Pools, zur Überwindung von Personalengpässe, ihr Einsatz für die Pflegeausbildung, für einen Austausch über Ländergrenzen hinweg und für starke Pflegeindikatoren sind nur einige der Punkte, die die Jury überzeugt haben“, so Bechtel weiter.

Nachwuchs-Pflegemanager des Jahres.

Platz eins ging an Romina Giacomazza, Stationsleitung, Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss. Ihr Projekt der Erstellung einer Stellenbeschreibung für die pflegerischen Leistungen der zentralen Notaufnahme, das die Anforderungen der Ärzte ebenso berücksichtigt wie die Sichtweise der Pflege, hat die Jury überzeugt. Mit Durchsetzungskraft und Offenheit hat die 32-Jährige nicht nur für eine deutliche Aufwertung der Pflege, sondern gleichzeitig für eine gesteigerte Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit gesorgt.

Über den zweiten Platz konnte sich Marie Sohn, Stationsleitung, St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin freuen. Innerhalb kurzer Zeit hat Marie Sohn ihre Station zu einer Wohlfühl-Oase für Demenzkranke und gleichzeitig wirtschaftlich gemacht. Die Begeisterungsfähigkeit und ihr herausragendes Fachwissen der 30-Jährigen beeindruckten die Jury einhellig.

Auf den dritten Platz kam Simon Jäger, stellvertretender Pflegedirektor, Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer. Mit seinem Projekt „Lernstation“ hat er es geschafft, die Brücke zwischen theoretischer und praktischer Pflegeausbildung zu schlagen. Der 29-Jährige punktete bei der Jury auch mit seiner natürlichen Autorität und vertrauensvollen Art.

„Ich bin immer wieder aufs Neue von der Unterschiedlichkeit und Innovationskraft der Projekte begeistert, die das junge Pflegemanagement auf den Weg bringt“, so Katja Kupfer-Geissler, Chefredakteurin von HEILBERUFE – Das Pflegemagazin von Springer Pflege und Jury-Mitglied.

„Lange haben wir über mangelnde Augenhöhe der Pflege gesprochen. Mit dem Potenzial, das in den jungen wie den erfahrenen Pflegemanagern steckt, gehören diese Zeiten hoffentlich ganz bald der Vergangenheit an“, resümiert Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement, abschließend.

Mehr zum Pflegemanagement-Award 2019 finden Sie hier.

Preisträger 2019 / © Britta Pedersen / Springer Pflege / v.l.n.r. Andrea Albrecht, Romina Giacomazza, Simon Jäger, Marie Sohn 

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