Datum
09.02.2016
Titel
Newsletter Landesgruppe Baden-Württemberg.
Text
Abschlussbericht der Enquetekommission Pflege liegt seit 22.01.16 vor.
 
Fraktionsübergreifend wurden Denkansätze entwickelt,
  • wie der Wert der Pflege in der Gesellschaft erhöht werden kann,

  • wie Menschen mit Pflegebedarf möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht werden kann,

  • wie gender- und kultursensible Aspekte und behinderungsbedingte Belange in der Pflege zu berücksichtigen sind,

  • wie die Attraktivität des Pflegeberufs gesteigert werden kann, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken,

  • wie die Qualität der Aus- und Weiterbildung auch in der Zukunft sichergestellt werden kann,

  • wie die Sektorengrenzen im Gesundheitsbereich, der Pflege, Prävention und Rehabilitation und insbesondere die Trennung zwischen ambulant und stationär überwunden werden können.

Etwa 160 Seiten umfassen die Handlungsempfehlungen, darunter Pkt. 3.1.5 ist die Empfehlung zur Pflegekammer aufgeführt und kurz zusammengefasst:
1. Beobachtung der Entwicklung der Pflegekammer in anderen Bundesländern
2. Gründung einer Pflegekammer in Baden-Württemberg, wenn sich die Pflege in einer repräsentativen Umfrage mehrheitlich dafür ausspricht
 
Abschlussbericht unter www.landtag-bw.de  Drucksache 15/7980 (auf Nachfrage sende ich Ihnen den Bericht gerne zu)
 
Einladung zum 3. Sondierungsgespräch zur Stärkung der Selbstverwaltung am 22. Februar 2016. Bei den ersten Gesprächen gab es wie erwartet die Darstellung der unterschiedlichen Positionen. ( Anlagen Fragen und Antworten zu den Gesprächen ).
 
Antworten der Fraktionen im Landtag auf 4 Fragen des Landespflegerates an die Politik unter www.lpr-bw.de  für Sie zum Nachlesen, zur Bewertung und zur Entscheidungshilfe vor der Landtagswahl in BW !
 
„Flüchtlinge für die Pflege gewinnen“ in Deutschland und auch in BW werden Stimmen laut, dass diese Menschen dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegentreten können. Das hat uns im Landespflegerat bewogen noch vor Weihnachten 2015 ein Statement zu verfassen und an alle Mitglieder des Landtages in Baden-Württemberg zu versenden, nachzulesen unter www.lpr-bw.de
 
Neu! MDK Beirat SGB V, laut § 279 Absatz 4a, Satz 6 müssen in allen Bundesländern Beiräte beim MDK eingerichtet werden. Der Beirat besteht aus 8 Mitgliedern, 4 davon von den maßgeblichen Verbänden der Pflegeberufe. Die Verbände im LPR werden anerkannt, um Personen zu benennen. Bis zum 22.2.2016 müssen diese 4 Personen benannt werden. Das SM beruft diese Personen in den Beirat. Es werden folgende Personen seitens des LPR vorgeschlagen:
Herr Himaj (BfLK) – Frau Paradies BfLK (Stellvertretung), Frau Heyde (Kinder und ambulant) – Herr Olbricht (Stellvertretung), Herr Stahl (stationäre Pflege) – Herr Seibel DBfK (Stellvertretung), Frau Glockenstein BV Pflegemanagement (Krankenhaus) –Frau Pfeffer DGF (Stellvertretung).

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